Durchblutungsstörungen bei Senioren – Was kann man tun?

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Jede Zelle des Körpers benötigt Sauerstoff, um zu überleben. Für die Versorgung ist der Kreislauf zuständig, der über die Arterien ständig sauerstoffreiches Blut aus der Lunge in alle Winkel des Organismus befördert. Wird der Sauerstoff-Transport durch verengte oder verstopfte Arterien behindert, kann das zahlreiche Folgen – vom unangenehmen Fingerkribbeln bis hin zum Herzinfarkt – haben. Besonders gefährdet für Durchblutungsstörungen sind Senioren, die daher ein waches Auge auf ihre Gefäßgesundheit haben sollten.

 

Arteriosklerose als Ursache

„Die häufigste Ursache arterieller Durchblutungsstörungen ist die Arteriosklerose“, erklärt Professor Dr. med. Friedrich-Wilhelm Lohmann, Kardiologe, Universitätsmedizin Charité Berlin. Typische Auslöser für die Gefäßkrankheit seien etwa Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes, Stress und Bewegungsmangel.  Besonders im Fokus stehe dabei der Bluthochdruck, der bei jedem zweiten Menschen jenseits des 60. bis 65. Lebensjahres vorliege. Denn er schädigt die empfindliche Innenwand der Gefäße, das sogenannte Endothel, und macht es anfällig für gefährliche Ablagerungen.

 

Ein intaktes Endothel ist aber die Grundlage für eine gute Durchblutung. Für seinen Schutz ist ein besonderer Botenstoff unverzichtbar: Stickstoffmonoxid (NO). Es erweitert die Gefäße und wirkt der Arteriosklerose entgegen. Gebildet wird es aus dem natürlichen Eiweißbaustein Arginin.  Ältere und gefäßkranke Menschen haben deshalb einen erhöhten Arginin-Bedarf, der sich laut Lohmann durch die tägliche Ernährung oft nicht decken lässt. Lohmann empfiehlt deshalb eine sinnvolle Kombination aus Arginin und den Vitaminen B6, B12 und Folsäure aus der Apotheke, enthalten etwa in „Telcor Arginin plus“, zur Pflege der Gefäßwände. Mehr Informationen zur Gefäßgesundheit unter telcor.de.

 

Öfter Hülsenfrüchte genießen

Arginin kommt zudem reichlich in Hülsenfrüchten, Nüssen und Kürbiskernen vor. Hier sollte man also ruhig öfter zugreifen. Wer außerdem auf das Rauchen verzichtet, ein gesundes Gewicht hält und für regelmäßige Bewegung sorgt, kann viel dazu beitragen, seine Gefäße lange gesund zu erhalten. (djd).

 

Diese Warnsignale weisen auf Durchblutungsstörungen hin

– Kalte Füße oder Hände

– Kribbeln in Füßen oder Händen

– Verfärbungen oder Geschwüre an Händen oder Füßen

– Sprachstörungen, auch kurzzeitiger Kraftverlust etwa in einer Hand, bei Durchblutungsstörungen im Gehirn

– Erhöhte Vergesslichkeit

– Schwindel

– „Schaufensterkrankheit“ (Claudicatio intermittens): Schmerzen in den Beinen beim Gehen, die zum Stehenbleiben und Pausieren zwingen

– Angina pectoris: Schmerzen und Engegefühl in der Brust bei Belastung durch Verengungen in den Herzkranzgefäßen(djd).

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