Wenn die innere Uhr aus dem Takt gerät

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Multimedia ist heute aus kaum einem deutschen Haushalt mehr wegzudenken: Immer mehr Zeit wird vor Bildschirmen verbracht. Ob Computer im Büro, Fernseher zum Feierabend, Tablet oder Smartphone – die Displays sind allgegenwärtig. In der Regel sind diese Geräte mit LED-Technik ausgestattet. Die Leuchtdioden strahlen dabei Licht mit einem hohen Blauanteil ab.

 

Brillenbeschichtung kann blaues Kunstlicht reduzieren

Licht dieser Wellenlänge wird wie das Sonnenlicht am Tag empfunden. Das klingt zunächst einmal gut – doch ein Übermaß an blauem Licht senkt den Melatonin-Spiegel im menschlichen Organismus. Melatonin ist ein Hormon, das den Tag-Nacht-Rhythmus im Körper steuert. Gerät der Hormonspiegel im Blut aus dem Gleichgewicht, können sogar Schlafstörungen die Folge sein. Eine Lösung gibt es jetzt für Brillenträger: Rodenstock beispielsweise präsentiert zum World Sight Day am 11. Oktober  Bildschirmbrillen, die mit einer speziellen Beschichtung mit „Blaulicht-Filter“ veredelt werden können. Die patentierte Hightech-Beschichtung „Solitaire Protect Balance 2“ reduziert das künstliche blaue Display-Licht und kann somit einen ausgeglichenen Biorhythmus unterstützen.

 

Ermüdungsfreies Sehen am Bildschirm

Die Bildschirmbrillen sind speziell auf die besonderen Anforderungen am Arbeitsplatz ausgelegt. Nahkomfortgläser vermindern störende Reflexe und können individuell an die persönlichen Arbeits- und Leseabstände angepasst werden. Sie bieten besonders breite Blickfelder im Zwischenbereich, zum Beispiel in der Entfernung zur Tastatur oder dem Tablet. Das Ergebnis: eine ergonomische Kopf- und Körperhaltung und ein komfortables, ermüdungsfreies Sehen. „Der positive Effekt ist bereits ab einer Tragezeit von fünf Stunden in der Woche deutlich zu spüren“, erklärt Andrea Rappolder, Marketing Communication Manager bei Rodenstock. (djd).

 

Blaues Licht hält wach

(djd). Der menschliche Organismus unterliegt normalerweise einer inneren Uhr. So sinken etwa Blutdruck, Puls und Körpertemperatur zur Nacht hin ab und steigen tagsüber wieder an. Licht ist dabei ein entscheidender Steuerungsfaktor.  Blaues Licht beispielsweise senkt den Spiegel des Schlafhormons Melatonin im Blut. Licht mit dieser Wellenlänge wird von vielen Displays mit LED-Technik ausgestrahlt. Die Folge: Der Schlaf-Wach-Rhythmus kann aus dem Gleichgewicht geraten. Rodenstock etwa bietet Brillenträgern deshalb spezielle Bildschirmbrillen, die das blaue Licht reduzieren.

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